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Was genau ist Hypnose? In meiner Praxisarbeit begegnen mir häufig Klienten, die ein von Hollywoodfilmen oder Disco-Show-Hypnose geprägtes Bild haben, das beschreibt wie Hypnotiseure Menschen willenlos machen oder zu Handlungen veranlassen, die sie im Normalfall niemals tun würden verbunden mit dem Phänomen sich hinterher an nichts mehr erinnern zu können. Auch der Begriff Hypnose (hypnos [griech.] =Schlaf), der vom irischen Arzt J. Braid eingeführt wurde führt oft zu der Annahme, bei der Hypnose handle es sich um einen schlafähnlichen Zustand.
Deshalb ist es mir ein grosses Anliegen diesen Mythen und Klischees ein realistisches Bild entgegenzustellen, das der Hypnose als effiziente und wissenschaftlich fundierte Therapiemethode gerecht wird.
Tatsächlich wird während der Hypnose ein Zustand tiefer Entspannung erlebt, der zwischen Wachbewusstsein und Schlaf angesiedelt ist. Dieser Zustand wird Trance genannt und von den Klienten durchweg als angenehm beschrieben. Das kritikausübende Bewusstsein tritt in Trance einen Schritt zurück und lässt dem Unterbewusstsein den Raum in den Vordergrund zu treten. Durch die erhöhte Suggestibilität, die während der Trance gegeben ist, können Veränderungen des Denkens, Verhaltens und Empfindens nach dem Willen des Klienten positiv beeinflusst werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Suggestionen dem tatsächlichen Willen des Klienten entsprechen, nur so kann gewährleistet werden, dass diese vom Unterbewusstsein angenommen werden.
Chancen und Grenzen Die Palette der Möglichkeiten Hypnose anzuwenden ist sehr breitgefächert und kann bei folgenden Themen helfen und unterstützen:
- Selbstbewusstsein stärken
- Blockaden abbauen
- Prüfungs- und Wettkampfvorbereitung
- freies, entspanntes Reden und Referieren
- Flug- und Höhenängste überwinden
- u.v.a.m (weitere Möglichkeiten hier...)
sowie im therapeutischen Kontext*)
- ausgeprägte Phobien oder generalisierte Angststörungen
- psychosomatische Erscheinungsbilder oder Schmerzsyndrome
- reaktive depressive Verstimmungen, die auf ein belastendes Lebensereignis zurückzuführen ist.
Die Grenzen des Hypnocoachings bzw. der Hypnotherapie liegen immer da, wo vom Klienten unrealistische Wunder erwartet werden. Hypnose setzt immer voraus, dass die Freiwilligkeit und der Veränderungs-bzw. Gesundungswunsch beim Klienten vorhanden ist. Klienten die erwarten, dass Sie nach einer Hypnosesitzung ein anderer Mensch sind, werden leider enttäuscht. Deshalb ist mir sehr daran gelegen zu betonen, dass meine Klienten durch Hypnose ungeahnte Ressourcen aktivieren, brachliegende Fähigkeiten reaktivieren und Ziele mühelos erreichen können, wenn das Ziel für den Klienten tatsächlich erstrebenswert ist.
Die FAQ’s zum Thema Hypnose finden Sie hier...
*) Sofern Hypnose als Therapie eingesetzt werden soll, muss immer in einem ausführlichen Vorgespräch geprüft werden wie gut eine Hypnotherapie für Sie geeignet ist und ob vorlagerte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden mitberücksichtigt werden müssen.
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